Beurteilung des vegetativen Nervensystems (VNS)

Regulationsfähigkeit und Stressbelastung

Mit der VNS Analyse wird der Funktionszustand des vegetativen Nervensystems bestimmt.

Das vegetative Nervensystem ist das übergeordnete Regulationssystem, welches alle autonomen, lebensnotwendigen Organsysteme im Menschen steuert.

 

Das vegetative Nervensystem besteht aus dem Sympathikus (Anspannungs- und Stressnerv) und seinem Gegenspieler, dem Parasympathikus (Erholungs- und Regenerationsnerv)

Das System wurde entwickelt, damit wir in einer Stresssituation überleben können. Als bildliches Beispiel wird ein gefährliches Raubtier genommen, welches uns gegenüber steht. Das vegetative Nervensystem aktiviert den Sympathikus und überlegt, ob es fliehen oder kämpfen soll. Dabei wird der Blutdruck erhöht, der Blutzuckerspiegel und die Herzfrequenz steigen. Die dadurch gewonnene Energie kann im Kampf oder bei der Flucht genutzt werden. Im Gegenzug wird die Verdauung vermindert, die Sexualaktivität wird eingestellt und das Immunsystem wird runter reguliert. Alles Maßnahmen, die uns einen Überlebensvorteil bringen sollen. Nachdem die Gefahr vorüber ist, sollte sich das System ausgleichen.

 

In der heutigen Zeit werden wir in der Regel keinem Raubtier mehr begegnen, dennoch gibt es Situationen, die eine Sympathikusaktivierung zur Folge haben. Stressbelastungen nehmen zu, sei es im Arbeitsleben oder auch im privatem Bereich, der Leistungsdruck steigt und wir fühlen uns weniger ausgeglichen. Die überschüssige Energie kann aufgrund eines Bewegungsmangels nicht verbraucht werden.

Die Folgen sind Regulationsstörungen, die den Beginn einer chronischen Erkrankung mit sich führen:

  • erhöhter Blutdruck
  • Diabetes mellitus Typ II
  • Herz und Kreislauferkrankungen
  • Infektanfälligkeit
  • Verdauungsprobleme (Reizdarm)
  • Übergewicht
  • Potenzstörungen
  • chronische Müdigkeit und burn out Syndrom
  • Depression

Die Beurteilung des vegetativen Nervensystems ist daher vor allem im Rahmen der Vorsorge ein wichtiger Parameter, da Regulationsstörungen erkannt und behandelt werden können. Darüber hinaus bietet die Messung Patienten mit bestehenden Erkrankungen erstmals auch einen objektiven und messbaren Parameter für Ihr Krankheitsgeschehen und zur Beurteilung der Therapie.

 

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